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14.03.2007: Neue Ausstellung im Sport & Olympia Museum

Sport macht sexy

Sport macht sexy, Sport ist sexy! Schöne, austrainierte Körper sind das Markenzeichen fast aller Sportarten. Der attraktive Körper verdrängt bisweilen die sportlich bessere Leistung von den Titelseiten der Magazine. Sportstars starten nach und auch bereits während Ihrer Karriere als Sportler eine zweite als Model, Schauspieler oder Musiker.

 

 

Wie ist es möglich, dass der Sport zu diesen Phänomenen in der Lage ist? Die Ausstellung „Sport macht sexy“ im Deutschen Sport & Olympia Museum vom 24. März bis 1. Juli 2007 lüftet mit einer rasanten Schau aus Bildern, Filmen und Musik dieses Geheimnis.

“Der Sport beinhaltet Faszination, Tempo, Aktion, Fitness, Gesundheit, Ausstrahlung, ja er beinhaltet auch modernes Marketing und Business. Die großen Sportereignisse in letzter Zeit in Deutschland haben dies alles eindrucksvoll demonstriert. [...]“, so der Präsident des Deutschen Olympischen Sport Bundes, Dr. Thomas Bach, in seiner Kolumne zur Ausstellung.

Die Sinnlichkeit und Erotik der sportlichen Bewegung waren schon immer mit dem Sport fest verbunden. Einzelne Arenaschönheiten wissen auch schon seit langem, wie Sie Ihren Sex-Appeal erfolgreich einsetzen. Sie verzücken und verführen, lassen sich bewundern und genießen die Schwärmereinen des Publikums, ein ewiges Spiel an dem beide Seiten aktiv teilnehmen und das die erotische Seite des Sports betont.

Athleten, Verbände und Sponsoren - alle nutzen die Erotik des Sports für sich.

Vorgeschrieben knappe Höschen wie im Beach-Volleyball, Serena Williams’ extravagantes Tenniskleid, das freche Kokettieren des schwedischen Leichtathletik-Stars Carolina Klüft oder der eigenwillige Fingernagel- und Laufdress-Style von Florence Griffith-Joyner und das Herunterrollen des Laufhemdes der Sprinter nach der Ziellinie, um den gut trainierten Oberkörper zu zeigen, belegen dies genauso, wie die großflächigen Tattoos und vielen Piercings eines Dennis Rodman oder Stefan Kretzschmar. Es scheint, als sei Selbstinszenierung zunehmend alles. Wer es hier zur Perfektion bringt, für den kann die sportlich erbrachte Leistung dann sogar durchaus zweitrangig sein, wie es „Tennisschönheit“ Anna Kournikova seit Jahren erfolgreich beweist.

Der Besucher erlebt in der Ausstellung, dass dies sowohl für Menschen ohne Behinderung als auch für Menschen mit Behinderung gilt.

Die Ausstellung „Sport macht sexy“, die das Deutsche Sport & Olympia Museum vom 24. März bis zum 1. Juli 2007 zeigt, spannt diesen Bogen von der Sinnlichkeit der Bewegung bis hin zum gewinnbringenden Einsatz des trainierten Körpers, dabei werden einige Schwerpunkt, wie die Bedeutung der Medien, der Werbung und der Einfluss der Wirtschaft in Themenräume und Medienstationen vertieft. Zentraler Mittelpunkt ist eine Ausstellungsarena, dort werden die Sportlerinnen, Sportler und Sportarten, die für ästhetische Begeisterung sorgen, filmisch präsentiert.

Weiterhin gehört ein Veranstaltungsprogramm zu „Sport macht sexy“. Während der Laufzeit von drei Monaten werden unter anderem eine Modenschau, Fitness-Aktionen und Talkrunden stattfinden und die Themen: Fitness, Ästhetik, Körperkult und Sinnlichkeit im Sport sowohl historisch als auch aktuell beleuchten. Aktuelle Informationen sind unter www.sportmachtsexy.de abrufbar.

Der Eintritt beträgt 5,00 €, ermäßigt 2,50 €.

 

Text: Klaus H. Schopen

Bilder: Deutsches Sport & Olympia Museum

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