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19.12.2010: Video der Woche 33/07

Splashdiving

Ein Turmspringen der ganz besonderen Art versteckt sich hinter dem Begriff des Splashdivings. Nicht wie gewohnt mit dem Kopf zuerst und mit möglichst wenig Wasserverdrängung soll eingetaucht werden, sondern mit dem Hinterteil und je mehr es spritzt desto besser

 

 

Die Sprünge heißen unter anderem „Breite Katze“, „Reißer“, „Brett“ oder „Kartoffel“ und müssen vor der Ausführung genau angesagt werden, ansonsten gibt es keine Punkte von der Jury. Bewertet werden dabei die technische Durchführung, die Wasserverdrängung und die Größe der Hautoberfläche, die beim Aufprall das Wasser berührt. Vor zwei Wochen trafen sich die Besten zur zweiten Mentos Splashdiving World Championchip im Hamburger Kaifu-Bad um sich zu messen.

 

Der Ursprung dieser noch sehr jungen Sportart zeigte sich erstmals bei dem Pecklaman Cup der 2003 in Bayreuth ausgetragen wurde. Der Begriff „Peckla“ bedeutet im fränkischen soviel wie Päckchen. Ein Jahr später fand an gleicher Stelle die 1. Arschbomben WM statt. Der internationale Name Splashdiving  trägt jetzt dem immer bunteren Teilnehmerfeld Rechnung. Neben der deutschen Nationalmannschaft und den Teams aus dem Saarland, Niedersachsen, Schleswig Holstein, Sachsen und Hamburg traten auch Mannschaften aus Australien, den Philippinen und der Schweiz an.

 

Trotz dieser großen Konkurrenz ist das Splashdiving weiterhin eine deutsche Domäne. Alle zu vergebenden Titel blieben im eigenen Land. In der Teamwertung siegte Deutschland ebenso souverän wie der „Star“ der Szene Christian Guth im Einzeldurchgang. Der 22 jährige, der ebenso als Bundestrainer fungiert konnte bereits die 1. Arschbomben WM 2004 und die 1. Splashdiving WM im letzten Jahr für sich entscheiden. Einen dreifachen Triumph konnte die 17 Jahre alte Sarah Hidlmayer erringen, sie gewann neben dem Damen- und Juniorinneneinzel zusammen mit Partnerin Jenny Netsch auch das Synchronspringen.

 

Bleibt nur zu hoffen dass das Wetter in nächsten Wochen noch einmal etwas sommerlicher wird damit in den Freibädern weiter fleißig trainiert werden kann.

 

Lesen sie hier das Interview mit Christian Guth, dem 2 fachen Splashdiving Weltmeister

 

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