15.12.2010: Video der Woche 36/07

Das ist eine der härtesten sportlichen Weltmeisterschaften. In insgesamt 48 Spielen messen sich, in Frankreich, Wales und Schottland, die 20 besten Nationen. Wichtige Attribute sind dabei schnelle Beine, ein gutes Teamplay und vor allem ein robuster Körper.
Knapp eine Woche ist mittlerweile gespielt, gerade mal ein Sechstel dessen was noch kommen wird. Damit ist die Rugby WM eine der längsten Großveranstaltungen im Sportgeschehen und vielleicht das größte Sportevent, was bisher in Deutschland fast ohne jegliches Interesse abgelaufen ist. Dabei kann Rugby ein durchaus spannendes und attraktives Spiel für den Zuschauer sein. Voraussetzung dafür ist, dass man die etwas fremden Regeln einmal verstanden hat und nicht allzu zart besaitet ist, denn Rugby ist nur eine Sportart für echte Männer!
Die mittlerweile 6. Weltmeisterschaft, sie wird seit 1987 alle 4 Jahre ausgetragen, findet hauptsächlich in Frankreich statt, ein paar Spiele werden allerdings in Cardiff und Edinburgh absolviert. Zu den Favoriten gehören vor allem die klassischen Rugby Nationen, die „All Blacks“ aus Neuseeland, die „Springboks“ aus Südafrika und die „Wallabies“ aus Australien. Diese Mannschaften stehen dementsprechend in der Weltrangliste auf den ersten drei Plätzen und haben ihre ersten Pflichtaufgaben im Turnier problemlos gemeistert, vor allem Australien gelang gegen Japan mit 91:3 ein wahrer Kantersieg. Nicht unterschätzten sollten sie allerdings den Titelverteidiger aus England, der bereits am Samstag den 15.09.07 in einer Wiederauflage des WM Finals von 2003 als erster Härtetest wartet.
Die deutsche Mannschaft ist leider wieder nicht dabei und wartet weiterhin auf ihre erste WM Teilnahme. Trotzdem überträgt das DSF vom Anfang bis zum Finale, jeweils am Wochenende, einige Partien live und kann vielleicht so dazu beitragen, Rugby hierzulande etwas populärer zu machen.
Einen kleinen Teil wollen auch wir von sportalis leisten und zeigen ein kleines Video mit einigen der schönsten Hits und Tackles.
Text: Sebastian Rösner