25.09.2011: Rucksäcke

Trekkingtouren sind besonders im Frühling wieder gefragt. Aber worauf muss man beim Kauf eines Wanderrucksacks achten und was gehört sonst noch zur optimalen Ausstattung, um das Wandererlebnis bequem und gelassen angehen zu können?
Eine gelungene Trekking- und Wandertour im Schwarzwald, in Torres del Peine oder in den Pyrenäen braucht eine gründliche Vorbereitung und setzt eine passende Outdoor-Ausrüstung voraus. Wer sich schon in einige Outdoor-Abenteuer gestürzt hat, kann nur jedem Natur- und Bergsteigeranfänger raten, sich gut auszustatten. Denn auch scheinbar unwichtige Dinge können einem in heiklen und spannenden Situationen den Kopf retten. Aber wie bekommt man diesen ganzen Kram untergebracht. Um nicht schon nach 100 Metern zu denken „Der Trekkingrucksack drückt auf den Schultern“ und „Es ist soooo schwer“ ist es wichtig, dass der Wanderrucksack sowie das Zubehör leicht und optimal gepackt ist. Aber was braucht man wirklich auf einem Outdoor-Erlebnis und worauf muss man beim Kauf achten?
Vom Tageswandertrip im Harz bis hin zur monatelangen Expedition in der Antarktis, das wichtigste Kriterium für eine perfekte Trekkingtour ist das Gewicht, das auf der ganzen Strecke mitgeschleppt werden muss. Je nach Landschaft und Witterung sind unterschiedliche Dinge primär. Somit variiert auch die Größe des Rucksacks je nach Reisedauer. Da ein Trolly in den Bergen nicht wirklich praktisch ist, sollte in einen vernünftigen Trekkingrucksack investiert werden. Für kürzere Strecken sind Tageswanderrucksäcke von 15 bis 35 Liter geeignet, für längere Trips Wanderrucksäcke von 36 bis 55 Liter und Trekkingrucksäcke von 56 bis 75 Liter für jeweils Männer und Frauen. Bekannte und beliebte Marken sind hier zum Beispiel Galert, Deuter, Vaude und Tatonka. Zwar hat jeder Rucksack nur begrenzt Platz, aber so nimmt man wenigstens nur das Allernötigste mit und beschränkt sich auf die kleinen Dinge im Leben. Als Faustregel wird gesagt, dass Männer bis zu 15 Kilogramm und Frauen maximal 12 Kilogramm Gepäck auf dem Rücken tragen sollten.
Zunächst einmal muss der Trekkingrucksack perfekt sitzen, damit Schultern, Wirbelsäule und Becken geschont werden. Daher ist es besser, sich vor einem Onlinekauf in einem Fachgeschäft für Outdoor-Ausrüstungen von einem qualifizierten Mitarbeiter beraten zu lassen und den Rucksack auch auszuprobieren. Laien sollte darauf achten, dass der Rucksack nah am Rücken liegt und die Schultergurte nicht zu weit auseinander gezogen sind. Daher sind verschiedene Einstellmöglichkeiten der Schulterträger, des Brust- und Hüftgurts am besten. Zudem sollte der Rucksack eine eigene Regenhülle zum Schutz vor Wind und Wetter haben. Um schnell an bestimmtes Equipment und Proviant zu gelangen, ist es von Vorteil, wenn der Rucksack verschiedene Taschen wie Fächer am Deckel und an den Seiten besitzt und praktisch aufgebaut ist. Noch ein Tipp: Achten Sie auf die Qualität der Reißverschlüsse!
Der Rucksack alleine reicht natürlich nicht aus. Aber was braucht man noch alles? Im Folgenden können die angegebenen Checklisten Ihnen sicher bei der Vorbereitung für Ihre nächste Reise helfen.
Kleidung:
Küchen-Ausstattung:
Übernachtung:
Transport:
Wanderung:
Notfallpaket:
Hygiene:
Text: Pauline Pflüger