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15.12.2010: Golfen für Neulinge und Interessierte (Teil 2)

Golf für Einsteiger in Köln

Es kommt wie es kommen musste oder wie der Kölner es sagt, et kütt wie et kütt. Wie versprochen gibt es hier nun für Einsteiger die Fortführung zum Thema Golf, inder wir das Golfspielen von dem Grundgedanken aus für euch einmal beleuchtet haben.

Für jeden, der mit dem Golfen anfangen möchte, werfen sich wie bei jedem neuen Sportanfang einige Fragen auf. Wir wollen versuchen den Einstieg so einfach wie möglich gestalten und euch hier versuchen, die grundlegenden Fragen für den Golfeinstieg zu beantworten.

 

Spielgedanke

Golf ist ein Einzelsport, der aber auch in der Gruppe gespielt werden kann. Da man als Gruppe, dem so genannten „Flight“ das Golfspiel bzw. die Golfrunde auf dem Golfplatz startet. Vorrangig spielt man aber seinen eigenen Ball. Der Spielgedanke zielt dabei darauf ab, den Ball mit so wenig Schlägen wie möglich im Loch zu versenken. Dabei spielt man nicht gegen seine Mitspieler, sondern gegen den Golfplatz, der einem mit seinen Hindernissen versucht, das Spiel zu erschweren. In Wettkämpfen sieht das natürlich etwas anders aus, da man weniger Schläge brauchen will als der Konkurrent. Aber dennoch stellt der Golfplatz und die eigenen koordinativen Fähigkeiten, sowie die Konzentration die eigentliche Herausforderung für den Golfspieler dar.

 

Ausrüstung

Wie bei vielen anderen Sportarten, gibt es auch beim Golf Ausrüster wie Sand am Meer und oft fällt bei einem so umfangreichen Angebot die Auswahl schwerer als angenommen. Um die Entscheidung über die Golfausrüstung zu erleichtern, sollte man bestimmte Dinge beim Kauf beachten. Schließlich will man ja nicht die Katze im Sack kaufen. Grundlegende Ausrüstung beim Golf ist ein Schläger und ein Ball. Damit könnte man sozusagen schon mit dem Golfspiel loslegen. Für den Golfeinstieg die günstige Lösung. Für das ambitionierte Golfspielen aber zu wenig. Natürlich sorgt auch da der Golfartikelmarkt für genügend Auswahl an Material. Die Schläger werden dabei in Hölzer, Eisen, Wedges und Putter unterschieden. Die Hölzer besitzen einen sehr voluminösen Schlägerkopf  und sind hauptsächlich für die Abschläge zu gebrauchen. Auf dem weiteren Weg zum Loch kommen dann die Eisen und Wedges zum Einsatz. Zwischen diesen beiden Schlägerarten besteht nur ein geringer Unterschied. Lediglich die Schlägerkopfwinkel sind bei den Wegdes deutlich größer und es gibt kleinere unmerksame Veränderungen beim Schlägerkopf. Daher sind diese Schläger auch nur für bestimmte Situationen gedacht, wie zum Beispiel das Spiel aus dem Bunker. Die Eisen bilden in ihrer Vielfalt dabei die meisten Schläger im Golfbag. Entsprechend der zu überwindenden Distanz, kommen die Eisen unterschiedlich zum Einsatz. Für weite Schläge die Eisen mit kleiner Nummer und höhere Nummern für kürzeren Entfernungen. Auf dem Grün, einen Teppich ähnlichen Rasen angelangt, kommt dann der Putter zum Einsatz. Der wohl bekannteste Schläger, da er auch im Minigolf eingesetzt wird. Seine Form ermöglicht ein präzises spielen auf dem Grün. Mittlerweile gibt es auch so genannte Hybrid-Schläger, welche die Eigenschaften von zum Beispiel einem Holz und Eisen verbinden. Bedenken sollte man nur, das man in einem Golfspiel nur mit maximal 14 Schlägern spielen darf! Beim Golfschlägerkauf sollte man daher beachten, für sich die passenden Schläger zu kaufen.

 

Spielen

Mit der Ausrüstung alleine lässt sich noch kein Golf spielen. Dazu muss man sich noch einen geeigneten Golfplatz suchen. Einige der Anbieter in eurer Nähe finden sich in unserer Sportlandkarte für Golf. Bevor man jedoch spielen darf, verlangen einige Golfplätze eine so genannte Platzreife und ein Greenfee, die Spielgebühr. Die Platzreife gilt dabei als offizielles Zertifikat des Deutschen Golfverbandes, dass man in einer Angemessenen Zeit und bestimme maximale Anzahl an Schlägen die Bahnen zu ende spielt. Sozusagen ein Führerschein fürs Golfspielen. Ein passenden Golfkurs wird von den Clubs oder Vereinen angeboten. Ausnahmen von der Platzreife gibt es oft bei den Kurzlochplätzen und Übungsplätzen, über die auch einige Golfanlagen verfügen. Diese sind aber oftmals nur 3-5 Löcher lang, aber Spaß machen sie trotzdem. Zusätzlich sollte man sich vorher bei den Golfplätzen über die Etikette und Startzeiten erkundigen, denn die Etikette bestimmt die Kleidungs- und Verhaltensordnung auf dem Golfplatz und ohne Startzeitreservierung besteht die Gefahr lange warten zu müssen oder gar nicht erst spielen zu können.

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