15.12.2010: Triathlon Köln
Mit Spannung darf das Duell zwischen dem australischen Favoriten Richie Cunningham und dem deutschen Triathlet Max Longree erwartet werden.
Mit der Startzusage des australischen Triathlonprofi Richie Cunningham kommt es beim Köln Triathlon/Cologne226 zum Deutsch-Australischen Duell. Der Australier hat seine Saisonplanung geändert, um beim Köln Triathlon über die Mitteldistanz/Cologne Classic zu starten. In diesem Wettbewerb trifft er auf den deutschen Favoriten Max Longree.
Der 34jährige Australier gehört zur international Triathlonspitze. In der Triathlonszene ist er als „schneller Allrounder“ bekannt, da er alle drei Disziplinen gleich gut beherrscht.
In dieser Saison glänzte er bereits bei internationalen Rennen mit einem zweiten Platz beim Half-Ironman in St. Croix auf den Virgin Islands und einem vierten Platz beim Half-Ironman in San Diego / Kalifornien.
Sein großes Ziel ist es, auf der Mitteldistanz beim Köln Triathlon zu gewinnen. Als weiteren Höhepunkt seiner Karriere strebt er die Teilnahme bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 an.
Aufgrund seiner Leistungen gehört er dem erweiterten australischen Nationalkader an.
Cunningham stärkster Konkurrenz wird Max Longree sein. Der Essener ist momentaner Amateurweltmeister auf der Ironman Distanz. Er gewann Jahr im 2006 die traditionelle Langdistanz in Almere / Holland. In diesem Jahr platzierte er sich auf Rang drei beim Ironman in Klagenfurt / Österreich.
Longrée gilt als sehr guter Läufer und plant beim Köln Triathlon seine Stärke auf der flachen Strecke entlang des Rheins in die Kölner Innenstadt auszuspielen.
„Hier wird ein spannender Wettkampf geboten“, prognostiziert Uwe Jeschke, Organisator der Veranstaltung. „Das Rennen wird wahrscheinlich beim Laufen entschieden.“
Die deutschen Triathlonprofis Till Schramm, Markus Biegel und Markus Fachbach gelten als Mitfavoriten auf den Sieg.
Als Kölner Lokalmatador hat Till Schramm große Motivation, das Heimrennen für sich zu entscheiden. Allerdings könnte sein Trainingsrückstand, bedingt durch einen Ermüdungsbruch im Schienbein, ein Handicap sein.
Markus Biegel ist für seine hervorragende Laufleistung bekannt. Bei guten Wettkampfbedingungen möchte er nach dem Radfahren zur Spitze laufen.
Die Radstrecke um Köln sieht Markus Fachbach als persönlichen Vorteil. Auf den flachen Rundkurs will er seine Kraft nutzen und den entschiedenen Vorsprung herausfahren um im Rheinauhafen als Sieger einzulaufen.
Ein internationales Duell der Sonderklasse wird in und um Köln geboten. Es wird spannend, welche Nation den Sieg für sich entscheiden kann.
Weitere Informationen unter: www.koelntriathlon.de
Text: Pressemitteilung